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Thema: Euro / Swiss Franc: Darlehen jetzt in Franken umschichten ?
Das Thema hat 43 Beiträge:
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Marzell  Am: 29.06.2010 22:00:08 Gelesen: 1877# 19 @  
Gibt es irgenwo einen Chart des Euro in Franken ? Der zwanzig Jahre rückreicht ?

In DM gerechnet, war der Franken schon mal so stark ?


Grüsse
Marzell
 
Ronin  Am: 29.06.2010 22:02:33 Gelesen: 1876# 20 @  
@ AAA [#18]

Sie kauft Euros und bezahlt mit Franken. Zerbrich Dir über einen derart trivialen Vorgang bloß nicht den Kopf. Gute Nacht!

@ Marzell [#19]

Ich habe den Chart EUR/CHF seit 1984. Der Franken war seitdem noch nie so stark, deshalb habe ich heute von historischen Lows geschrieben.
 
gautama2  Am: 29.06.2010 23:13:45 Gelesen: 1864# 21 @  
@ Ronin [#17]

I'll do my very best.

Hier übrigens die Pläne der Regierung für die Regulierung der Finanzmärkte.
 


Freak  Am: 29.06.2010 23:56:21 Gelesen: 1863# 22 @  
@ Ronin [#13]

Naja, ganz so ist es ja nun nicht. Wenn wir mal davon ausgehen dass jemand seit 5 Jahren einen Frankenkredit hat dann hat er sich riesige Summen an Zinsen erspart. Das muß ja auch irgendwo gegengerechnet werden, komischerweise macht das nie jemand. Weiters wenn ein Manager nicht komplett blind ist dann ist er spätestens bei 1.45 eher schon höher raus aus dem Franken nachdem zu dieser Zeit schon klar war was passieren wird mit all den Länderproblemen in der Eurozone. Dass der Franken da die erste Fluchtwährung ist sollte jedem klar sein.

Diese Art der Finanzierung war jahrelang sehr gut für den Kreditnehmer, nur muß man natürlich reagieren wenn sich die Faktenlage ändert. Wie gesagt der Zinsunterschied ist nicht zu unterschätzen überhaupt bei größeren Beträgen.
 
AAA  Am: 30.06.2010 00:29:15 Gelesen: 1862# 23 @  
@ Ronin [#20]
Sie kauft Euros und bezahlt mit Franken. Zerbrich Dir über einen derart trivialen Vorgang bloß nicht den Kopf. Gute Nacht!

Und woher kommen die Franken CHF der SNB? ;)
Gute Nacht!
 
Ronin  Am: 30.06.2010 08:47:00 Gelesen: 1850# 24 @  
@ gautama2 [#21]

Marvellous, Sir!

@ AAA [#23]

Woher kommt der Strom des E-Werks? Der Weizen des Bauers? Ich bin mir sicher, mein lieber Triple-A, daß Du weißt, woher Zentralbankgeld kommt. Also bitte keine rhetorischen Fragen, wenn es Dir um etwas anderes geht, das allerdings mit dem pragmatischen Thema dieses Threads nichts zu tun hat.

@ Freak [#22]

Ich bezweifle, daß sich jemand "riesige Summen an Zinsen" erspart hat, wenn er seit 5 Jahren in Franken statt in Euros verschuldet war. Das müßtest Du mal zahlenmäßig präzisieren. Aber natürlich hast Du mit diesem Punkt grundsätzlich Recht - das Zinsargument ist ja der einzige Grund, warum sogar Unternehmen Frankenkredite aufgenommen haben.

Ganz energisch widersprechen muß ich Dir allerdings in der Auffassung, ein Industriemanager hätte die dramatische Aufwertung des Franken rechtzeitig aufgrund der Fundamentalanalyse erkannt - so etwas gelingt bekanntlich kaum einem Forex-Profi. Ich darf daran erinnern, daß EUR/CHF in 2008 aus heiterem Himmel binnen von nur 2 Monaten (!) von 1,62 auf 1,43 abstürzte und sofort anschließend wieder auf 1,59 hochschoss. So etwas soll ein Industriemanager, für den Forex nur ein Randthema ist, managen können? Das kannst Du komplett vergessen. Und wie viele Jahre muß der Franken-Schuldner vorher einen kleinen Zinsvorteil gehabt haben, damit er nach einem Absturz von 1,62 auf aktuell 1,32 auch nur breakeven rauskommt? Und wo ist der Boden?

Schließlich das psychologische Problem: Die niedrigen Zinsen werden fest eingeplant, die Aufwertung des Franken nicht (wie auch?). Auf dieser Grundlage erfolgt die Unternehmensplanung, die Kostenrechnung, die Cash-Flow-Berechnung, und dies alles gegenüber der Hausbank. Nun gibt es bereits aus dem operativen Geschäft genügend Risiken und Schwankungen, die eine heutzutage bereits ziemlich nervöse Hausbank auszuhalten hat. Kommt dann noch dazu, daß binnen zwei Monaten ein außerordentlicher Finanzierungsbedarf für ein Frankendarlehen entsteht, und zwar in Höhe der Zinsersparnis von 5 oder mehr Jahren, dann ist Feuer am Dach, das kann ich Dir versichern, in der Hausbank, in der Geschäftsleitung und bei den Gesellschaftern. Und dann die Diskussionen - der Euro erholt sich schon wieder, tiefer kann er nicht mehr fallen vs. wir können uns keine weiteren Fässer ohne Boden mehr leisten. Nur Praktiker der Unternehmensführung wissen, was für ein Wahnsinns-Stress dadurch entsteht. Das ist der kleine Zinsvorteil niemals wert!
 
benedikt54  Am: 30.06.2010 08:51:48 Gelesen: 1848# 25 @  
@ Ronin [#24]

Nur Praktiker der Unternehmensführung wissen, was für ein Wahnsinns-Stress

dito
 
xforce  Am: 30.06.2010 10:03:43 Gelesen: 1834# 26 @  
Der SNB wird das Schicksal ausländischer Häuslebauer mit auf CHF laufenden Krediten egal sein.

Der starke Franken macht Importe billiger und wirkt damit aufkommenden Inflationssorgen entgegen. Deshalb sehe ich bei den aktuellen Kursen auch eine Zinserhöhung seitens der SNB vorerst vom Tisch. Dies würde den Franken weiter aufwerten und die schweizer Exporte richtig teuer werden lassen.

Schliesslich ist die Schweiz ja auch eine Exportnation und die Währungshüter werden erstmal schauen wie die Wirtschaft mit den jetzigen Wechselkursen zurecht kommt.
 
sbendel  Am: 30.06.2010 12:51:30 Gelesen: 1815# 27 @  
@ xforce [#26]
>Der SNB wird das Schicksal ausländischer Häuslebauer mit auf CHF laufenden Krediten egal sein.

Das mit Sicherheit. Aber weitere Kreditausfälle bei UBS und CS wären schon ein Problem.

Aber ich stimme im Prinzip den anderen zu. Ein Fremdwährungskredit macht in der Regel keinen Sinn. Das Risiko ist halt nur schwer kontrollierbar (und wenn man es hedged, dann hat man nichts davon). Wer würde den neben den normallen notwendigen Eigenwährungskrediten nochmal zusätlich eine spekulativen Carrytrade machen, wenn er nicht gerade Trader ist? Aber genau das ist es ja.
 
Ronin  Am: 30.06.2010 14:57:54 Gelesen: 1795# 28 @  
@ sbendel [#27]

Exakt! Es ist sogar für Profi-Trader, die sich voll auf Forex spezialisiert haben, schon schwierig genug, es gibt keinerlei Erfolgsgarantie. Alle anderen haben nicht den Hauch einer systematischen Chance, sie können bestenfalls Glück haben. Ein Industriemanager, auch ein Finanzvorstand mit üblichem Werdegang, hat für Carry-Trades nur einen winzigen Bruchteil des nötigen Wissens und nicht einmal einen Ansatz der nötigen persönlichen Fähigkeiten.
 
AAA  Am: 30.06.2010 15:40:21 Gelesen: 1783# 29 @  
@ AAA [#18]
@ Turbocall [#1]
Gibt die SNB Bank die Stützung des EUR jetzt komplett auf ?

@ Turbocall [#4]
wird die SNB irgendwann ganz überraschend zuschlagen.

@ xforce [#5]
die SNB hat ja weitere Interventionen nicht ausgeschlossen.

@ tantan [#6]
Wenn die SNB einen Tag nach dem Hilfspacket der EU den Euro stützt, dürfte das Teil einer Abmachung zwischen der EZB und der SNB sein

@ Ronin [#8]
daß die SNB den EUR gegen CHF noch stützt.


Frage an die Experten hier:
Wie stützt, interveniert denn eine SNB bzw. Zentralbank eigentlich genau?

Gibt sie sich selbst Kredit (schöpft Fiat-Money)in CHF und geht dann auf dem Interbankenmarkt dafür EUR kaufen? Oder wie funktioniert es?



@ Ronin [#24]
Woher kommt der Strom des E-Werks? Der Weizen des Bauers? Ich bin mir sicher, mein lieber Triple-A, daß Du weißt, woher Zentralbankgeld kommt. Also bitte keine rhetorischen Fragen, wenn es Dir um etwas anderes geht, das allerdings mit dem pragmatischen Thema dieses Threads nichts zu tun hat.

So ganz unrhetorischen war das natürlich nicht, zugegeben. Aber! Bei der Gelegenheit, wo hier so selbstverständlich von legaler Marktmanipulation gesprochen wird und andererseits aller Orten die strengere Regulierung der Märkte (Shortselling Verbot etc etc.) verlangt wird, wollte ich darauf aufmerksam machen.
Ist es nicht grotesk, dass bis in die obersten wissenschaftlichen Etagen nach den Ursachen von "anomalen" Kursen geforscht wird (siehe zB. http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=83498&CP=0&F=47), es aber eine Selbstverständlichkeit ist, dass eine Zentralbank, mit einer quasi unendlichen Geldquelle aus dem Nichts, am normalen Markt manipuliert?

Und damit der pragmatische Zusammenhang zum Thema ganz deutlich wird: Gibt es offizielle Zahlen der SNB, wieviel Mrd CHF sie aus dem "Nichts" geschöpft hat und wieviel Mrd. EUR sie damit gekauft hat? Ich hoffe einer der Experten/Profi-Carry-Trader hier, kann mir weiterhelfen. ;)
 
Ronin  Am: 30.06.2010 16:01:20 Gelesen: 1778# 30 @  
@ AAA [#29]

Wenn Du Dir den Thread nochmals in Ruhe durchliest, wirst Du ohne jeden Zweifel zwei Dinge feststellen:

1. Daß ich davon ausgehe, daß die SNB eben nicht stützt bzw. "manipuliert", weil der Chart sonst anders aussehen müßte.

2. Daß die Frage, woher die SNB ihre Franken hat, nicht einmal im Entferntesten mit dem Thema dieses Threads zu tun hat.

Eine dermaßen akdemische und für Trader völlig bedeutungslose Frage hat einen eigenen Thread verdient, eigentlich auch ein anderes Forum.
 
benedikt54  Am: 30.06.2010 16:46:40 Gelesen: 1767# 31 @  
@ Ronin [#30]

Eine dermaßen akdemische und für Trader völlig bedeutungslose Frage hat einen eigenen Thread verdient, eigentlich auch ein anderes Forum.

Sei doch nicht so streng.
 
Paljusevic, Franjo  Am: 30.06.2010 17:30:38 Gelesen: 1759# 32 @  
Ein Blick in den aktuellsten Geschäftsbericht der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist eventuell hilfreich. Für mich jedenfalls höchst interessant.

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/annrep_2009_komplett/source

Laut diesem besitzt die SNB 908,4 Tonnen Gold in Form von Barren und 39 Tonnen in Form von Münzen - also insgesamt 947,4 Tonnen Gold (siehe Seite 135).

Weiter auf Seite 122 des aktuellsten SNB-Geschäftsberichtes kann man entnehmen, dass sich auf der Passivseite der Bilanz Passivposten von 49,966 Mrd. CHF an umlaufenden Banknoten (Bargeld) und 44,993 Mrd. CHF an Giroguthaben (Buchgeld) befinden.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des SNB-Geschäftsberichtes 2009 haben die Goldreserven einem Gegenwert von 34,758 Mrd. CHF entsprochen, was einer Golddeckung von 36,6 % im Verhältnis zu dem umlaufendem Franken-Bargeld und Buchgeld entspricht.

Was passierte und passiert nun beim Euro - er verliert rapide an Wert im Verhältnis zum Gold.

Meines Erachtens ist dann also die logische Schlussfolgerung, dass er gegenüber einer zu fast 40 % goldgedeckten Währung nicht anders kann, als zu fallen. Was sollten da irgendwelche Stützungskäufe nutzen ?

Steigt das Gold in Euro gerechnet also weiter, wird auch der Wert des Euro vs. CHF weiter fallen.

Der drastische Werteinbruch ist ziemlich deutlich im Vergleich von CHF zu DEM zu erkennen, wo wir uns der unglaublichen 1,50 DEM Marke nähern.

Aber es ist ja in Ordnung, wenn aller Welt versucht wird weiszumachen, es gäbe ja keine Inflation.
 
AAA  Am: 30.06.2010 17:54:08 Gelesen: 1751# 33 @  
@ Ronin [#30]
Eine dermaßen akdemische und für Trader völlig bedeutungslose Frage hat einen eigenen Thread verdient, eigentlich auch ein anderes Forum.

Danke für die akademischen Blumen, aber für mich ist dieser Punkt eine pragmatische Hinterfragung. Vielleicht hast du ein anderes Forum verdient? ;)

Daß ich davon ausgehe, daß die SNB eben nicht stützt bzw. "manipuliert", weil der Chart sonst anders aussehen müßte.

Ok, dann zitiere ich nur noch Turbocall, xforce und tantan, diese Herren scheinen ja davon auszugehen.

@ Turbocall [#1]
Gibt die SNB Bank die Stützung des EUR jetzt komplett auf ?

@ xforce [#5]
die SNB hat ja weitere Interventionen nicht ausgeschlossen.

@ tantan [#6]
Wenn die SNB einen Tag nach dem Hilfspacket der EU den Euro stützt, dürfte das Teil einer Abmachung zwischen der EZB und der SNB sein

@ Paljusevic, Franjo [#32]
Danke
 
Paljusevic, Franjo  Am: 30.06.2010 18:12:28 Gelesen: 1748# 34 @  
@ AAA [#33]

Kein Thema. Gerne.
 
Paljusevic, Franjo  Am: 30.06.2010 22:21:31 Gelesen: 1721# 35 @  
Noch ein Indiz dafür, dass die "inoffizielle Goldhaltigkeit" des Schweizer-Franken dieser Währung ihre grundsolide Stabilität verleiht, sind die prozentualen Preissteigerungen in heimischer Währung für die Feinunze Gold - gerechnet vom 01.01.2006 bis heute.

Diese betragen in

US-$ : + 116 %

€: + 124 %

CHF: + 87,5 %

Schönen Abend noch.....
 
Ronin  Am: 01.07.2010 08:01:33 Gelesen: 1703# 36 @  
@ Paljusevic, Franjo [#35]

Neues Low gegen 4.20 Uhr: 1,3074 - der Absturz geht weiter.
 
Paljusevic, Franjo  Am: 01.07.2010 09:16:04 Gelesen: 1691# 37 @  
@ Ronin [#36]

Ja, noch kurz vor der 1,50 DM Marke gestoppt.
 
Hannes  Am: 16.07.2010 12:54:40 Gelesen: 1172# 38 @  
Nach meiner Meinung sollten bei Aufnahme eines Fremdwährungs Darlehens einige Regeln beachtet werden:

1) ein Großteil der Zinsersparnis sollte in einen Tilgungsträger investiert werden, um eine Reserve zu bilden, falls Kursverluste eintreten
2) nicht in eine Fremdwährung gehen, die gerade gegen den Euro sehr billig ist
3) strenge Ausstiegs-Regeln, Stop-Loss bei einigen Prozent je nachdem wie sich die finanzielle Situation des Kreditnehmers darstellt und danach auf einem niedrigeren Niveau wieder einsteigen
4) sich die Möglichkeit offenhalten mehrere, Währungen (CHF, JPY, USD evtl. GBP) als Kreditwährung auszuwählen

CHF und JPY sind gerade recht teuer, also könnte ein Einstieg passen, aber beim CHF (historische Lows gegen Euro) kann's noch weiter runter gehen, im JPY könnte in den nächsten Monaten die 100 angetestet werden.
Derzeit ist aufgrund der geringen Zinsspreads eigentlich auch kein Zeitpunkt für die Aufnahme eines Darlehens in Fremdwährung, aber das wird sich in einigen Jahren ändern. Carry Trades werden wieder einsetzen, sobald die dafür notwendigen Bedingungen wieder da sind.

Der Kardinalfehler besteht darin, dass viele mit dem Einstiegskurs bis zur Fälligkeit der Finanzierung alles fixieren. Wer vor ca. 10 Jahren bei 90 in den JPY gegangen ist, hat bereits so viel an Zinsvorteil lukriert, dass er über die Diskussion nur lachen kann. Wer bei 160 eingestiegen ist, muss beten um vielleicht in fünf Jahren wieder rauszukommen.

Wichtig ist also "beweglich" zu bleiben - und die Bankspesen für Währungswechsel zu drücken. Bei Schwächephasen des Euro sollte man die Finanzierung "neutralisieren"

Wer die Zeit und das Wissen dazu nicht hat: Finger weg!

Interessant ist die Frage, ob die FW-Kredite in Österreich, die v.a. für Bauvorhaben aufgenommen wurden (konjunkturelle Auswirkungen) und deren Zinsvorteile in den Konsum geflossen sind in den letzten zwanzig Jahren nicht ein riesiger Vorteil für die Volkswirtschaft war.

Die Diskussion kommt ja immer dann auf, wenn der Euro gerade eine Schwächephase hat...da lassen sich ja schöne Vergleiche mit dem Wechselspiel zwischen Börsengeschehen und der öffentlichen Meinung anstellen.

Hannes
 
gautama2  Am: 21.07.2010 08:47:12 Gelesen: 977# 39 @  
@ gautama2 [#16]

Hier wird schon ein Teil des Minus öffentlich

http://www.20min.ch/finance/news/story/Kann-die-SNB-noch-Wirkung-erzielen--20715127

Die Nationalbank erwartet für das erste Halbjahr 4 Mrd. Franken Verlust - vor allem wegen der Euro-Käufe. Dabei scheint sich der Franken gar nicht um die Interventionen zu kümmern.....
 
dhp05  Am: 21.07.2010 09:18:42 Gelesen: 966# 40 @  
Kursverlust ungleich Verlust
 
gautama2  Am: 21.07.2010 09:25:06 Gelesen: 963# 41 @  
@ dhp05 [#40]
4 Mrd. sind inzwischen eine Größenordnung an die man sich gewöhnt hat, aber irgendwann muss man auch auf Kursverluste reagieren. Nur dicke Birnen können alles aussitzen.
 
Teletrader  Am: 21.07.2010 09:25:53 Gelesen: 963# 42 @  
@ gautama2 [#39]

Wenn ich es recht in Erinnerung habe waren die Stützungsmaßnahmen der EZB beim damaligen Euro-Verfall gegen USD direkt nach Einführung ebenfalls wirkungslos, ebenso auch die Stützung der Telekom-Aktie durch die Banken nach Emission der dritten Tranche im Bereich 63 Euro.

Es gäbe sicherlich noch viele Beispiele, jedoch kann man daraus wohl den Schluß ziehen das Stützungsmaßnahmen (von den bedeutendsten Marktteilnehmern) nicht verlässlich funktionieren und der Markt "stärker" ist.
Gerade in solchen Extremsituationen kommt dann auch noch die sich aufschaukelnde Marktpsychologie erschwerend hinzu.
 
gautama2  Am: 21.07.2010 09:27:58 Gelesen: 962# 43 @  
Ich wollte nur darstellen, wer die Stützer sind um die damals gemutmaßt wurde. Hier war halt mal ein Faktum. Mehr wollt ich nicht Leute. Es ist völlig unwichtig, wie die dann ihre Gewinne sehen, fühlen und verbuchen.
 

Das Thema hat 43 Beiträge:
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